Im Namen der Freiheit – Freiheitswerkstätten

Was bedeutet „Freiheit“ in der heutigen vielfältigen Gesellschaft? Im Rahmen des Wissenschaftsjahres 2024 – Freiheit initiierte ein interdisziplinäres Team des Fachbereichs Public History an der Universität Hamburg das Projekt Im Namen der Freiheit.

RolleProjektträgerZeitraum
Freie Mitarbeiterin bei anschlaege.de
Konzept, Moderation
Wissenschaftsjahr 2024 “Freiheit” Universität Hamburg Fachbereich GeschichteOkt-Dez 2024

Ziel war es, unterschiedliche Stimmen und Perspektiven aus der deutschen Zivilgesellschaft sowie aus der Theater- und Kulturszene zu sammeln. Diese sollten dann im Freiheitsarchiv bewahrt werden – als Ressource für zukünftige Generationen und Forschung.
anschlaege.de wurde beauftragt, ein Teilprojekt dieser Initiative zu begleiten: die Freiheitswerkstätten. In der Rolle als Moderator:innen und Community Manager:innen unterstützten wir die Vernetzung von 15 ehrenamtlich engagierten Kulturschaffenden und schufen eine Plattform für Austausch.

Hier geht es zum gesamten Projekt und zur ausführlichen Projektbeschreibung.

Zu Beginn ging es darum, einen offenen Aufruf zu gestalten, um Bewerber:innen für das Format der Freiheitswerkstätten zu gewinnen. anschlaege unterstützte dabei die Schärfung des Profils der gesuchten Teilnehmer:innen, entwickelte Strategien, um diese zu erreichen und zur Bewerbung zu motivieren.

Gesucht wurden vielfältige Teilnehmende wie z.B. Vereine, Kollektive oder Initiativen, die sich intensiv mit ihrer Umgebung arbeiten und somit eine spannende Perspektive zum Freiheitsbegriff beisteuern können. Diese konnten dann im Rahmen des Projekts mit einer kleinen Förderung eine “Freiheitswerkstatt” durchführen.

Wir begleiteten die Teilnehmenden während des gesamten Prozesses in der Rolle als Facilitator (Moderatoren).

Ziel war es, 15 ausgewählte Initiativen wirklich praktisch zu unterstützen, nicht nur zu coachen. Hauptidee war die Vernetzung der freiwilligen Gruppen, um Wissen zu teilen und Kooperationen zu fördern. Dafür haben wir das Format des „Salons“ geschaffen – regelmäßige Treffen für Austausch und . Da die Gruppen über Deutschland verteilt lagen, fand es als Video Call statt.

Kulturelle Freiwillige haben oft wenig Zeit für Vernetzung, da sie in unterbesetzten Strukturen arbeiten. Daher wurde das Format Salon verlässlich, planbar und überschaubar gestaltet. Ein wiederkehrender Aufbau, informelle Atmosphäre lud ein dabeizubleiben und das Format auch aktiv mitzugestalten. Die Themen wurden von den Beteiligten selbst eingebracht. Der Austausch diente auch dazu individuelle vs. strukturelle Probleme zu unterscheiden und Prioritäten zu reflektieren.

Als Facilitator haben wir gleichzeitig verschiedene Methodiken zur Arbeit in Gruppen, Partizipation und Zeitplanung mitgebracht. Damit 15 Akteure aus verschiedenen Teilen Deutschlands dennoch miteinander arbeiten konnten nutzten wir das Whiteboard-Tool Miro.

Aus dem gesamten Prozess wurden dann Learnings herausgearbeitet, die in einem Handout zusammengefasst wurden. Diese sollen Institutionen, wie z.B. der Universität Hamburg, helfen, wenn sie einen einen Prozess mit aktiver Mitarbeit von zivilgesellschaftlichen kulturellen Initiativen planen.

Alle Rechte dieses Projektes liegen bei anschlaege.de